18. Wildobstnaschgarten



Die Wahl eines Gehölzes für den Garten beruht fast immer auf seinen zierenden Eigenschaften. Viel zu wenig sind bisher jene Gehölze in die engere Wahl gekommen, deren Früchte in der Küche verwertbar oder sogar direkt zum Naschen geeignet sind. Viele Gehölzarten und neuere -sorten von sogar heimischen, teilweise uralten Kultur- und erprobten Heilpflanzen sind mit ihrem überwiegend herbstlichen Fruchtbehang nicht nur verlockend bunt, sondern auch köstlich im Geschmack und besonders reich an Vitaminen.

Wildobst liefert nicht nur Menschen, sondern auch Vögeln und Insekten eine inhaltsreiche Kost. Da die Früchte oft nicht sehr lange lagerfähig sind, nascht man sie am besten frisch oder verarbeitet sie gleich weiter. Durch die Gärtnerkunst des Formschnitts lassen sich die Pflanzen an Spalieren oder auch an Pergolen ziehen, so dass die Früchte in bester Reichweite sind.. Ungewöhnliche Anzuchtformen bieten ungeahnte Verwendungsbeispiele auch für kleine Gärten.

Ein lauschiger Sitzplatz lädt zudem zum genussvollen Verweilen ein.

Planung und Pflanzung:
Baumschule Aloys Pöhler,